Beratungskonzept

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Jahrgangsstufen 5 und 6: Gewaltprävention

Alle Schülerinnen und Schüler dieser Jahrgangsstufen nehmen auf Beschluss der Schulkonferenz an den Kursen teil, die zur Verminderung von gewalttätigen Auseinandersetzungen führen sollen.

Ziel der Kurse ist, das Selbstbewusstsein zu stärken, eigene Grenzen zu erkennen und andere Menschen zu tolerieren, um u.a. das Sozialverhalten der Kinder zu verbessern, die Klassengemeinschaft zu stärken und damit Gewalt vorzubeugen.

Die Kurse finden für Mädchen und Jungen getrennt statt und werden für die Mädchen von einer Trainerin und die Jungen von einem Trainer geleitet. Sie finden nachmittags statt.

Zur Zeit suchen wir neue Trainerinnen und Trainer, um die bisherigen Kosten von 25,00 € halten zu können.

Verantwortlich: Frau Kahre, Frau Jochheim

Jahrgangsstufe 7: Suchtprävention

Seit dem Schuljahr 1998/99 nehmen alle Schülerinnen und Schüler an Kursen zur allgemeinen Suchtprävention teil. Dieses Konzept wurde von der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück in Kooperation mit der Kreispo-lizeibehörde Gütersloh, dem Schulamt Gütersloh und der Stadtstiftung Gütersloh entwickelt.

Schauspieler der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück spielen den Schülerinnen und Schülern Kurzszenen vor, in denen schwierige Lebenssituationen von jungen Menschen thematisiert werden. Leitfaden der verschiedenen Szenen: Wie kann Selbstwertgefühl weiterentwickelt oder gestärkt werden, um in gefährlichen Situationen eindeutig Nein zu sagen. Die einzelnen Spielszenen werden von den Schauspielern unterbrochen, um mit den jungen Menschen zu sprechen. Die Themen, die in den einzelnen Theaterstücken vorgestellt werden, werden dann in der Schule noch einmal aufgegriffen und nachbereitet. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Stadt Versmold und lokalen Sponsoren an allen weiterführenden Schulen in Versmold durchgeführt; deshalb können die Kosten auf 3 € pro Schülerin oder Schüler begrenzt werden.

Verantwortlich: Frau Heithorn

Jahrgangsstufe 9: Aidsprävention

Effektive Aidsprävention bedeutet nicht allein Aufklärung durch bloßes Tatsachenwissen oder Warnung vor Risikofaktoren, sondern in erster Linie ein kommunikatives und lebenspraktisches Lernen zum gesamten Spektrum von Liebe und Sexualität.
Junge Menschen, die in diesen Bereichen Selbstsicherheit und Verantwortungsfähigkeit entwickeln, werden sich auch in Verhütungsfragen und beim Schutz vor Aids kompetent verhalten.

In der 9. Jahrgangsstufe wird im 2. Halbjahr einen Unterrichtstag lang pro Klasse an diesen Themen gearbeitet. Der Beratungstag findet in den Räumen der AWO in Gütersloh statt. Die Fahrtkosten dorthin betragen 5 €.
Eine Woche später folgt eine ca. zweistündige Nachbereitung.

Verantwortlich: Frau Albrecht und Herr Kölsch von der AWO; Herr Meyer zur Hörste

Jahrgangsstufe 9: Schwangerschaftskonfliktberatung

Im Rahmen des ev. und kath. Religionsunterrichts der Klasse 9 wird das Thema “Verantwortlicher Umgang mit der eigenen Sexualität” behandelt. Im Gegensatz zur AIDS-Beratung bildet die Beschäftigung mit dem Themenbereich “Schwangerschaftskonflikt” einen unterrichtlichen Schwerpunkt. Ein fester Bestandteil dieser Unterrichtseinheit ist der Besuch der Mitarbeiterin der Ehe- und Familienberatungsstelle des Kirchenkreises Halle, die für die Schwangerschaftskonfliktberatung zuständig ist.

Die Jugendlichen sollen den Schwangerschaftskonflikt als eine mögliche Konsequenz ihres Sexualverhaltens ernst nehmen und Möglichkeiten seiner Vermeidung prüfen. Sie sollen sich mit den ethischen Fragen des Schwangerschaftsabbruchs auseinandersetzen und sich über die entsprechenden gesetzlichen Regelungen in der Bundesrepublik Deutschland informieren. Sie sollen die Arbeit der gesetzlichen Beratungsstellen am Beispiel der Beratungsstelle des Kirchenkreises Halle kennen lernen und erfahren, wie eine solche Beratung im konkreten Falle aussehen kann.

Verantwortlich: Herr Achtelik