Documenta 14 in Kassel

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Kunst Q1.2, Frau Brinker

Fahrt zur 14. Documenta nach Kassel

Am 27. Juni 2017 fuhr der Kunstkurs Q1 von Frau Brinker mit anderen Schülern aus der Q1 und EF und den Lehrern Frau Bley und Frau Walas-Klute nach Kassel, um die 14. Documenta Ausstellung zu besichtigen. Während der zweieinhalbstündigen Fahrt bekamen wir Schüler eine kurze Einführung

von Frau Brinker über die Documenta.

Was sollte man über die Documenta wissen ?

Das Besondere an der 14. Documenta ist, dass es sie dieses Jahr nicht nur in Kassel gibt, sondern nun auch in Athen. Die Documenta ist die weltweit größte Ausstellung zeitgenössischer Kunst. Diese Ausstellung findet nur alle 5 Jahre statt. Dieses Jahr war die Documenta politisch geprägt und setzt sich mit aktuellen Fragen der Globalen Wirtschaftskrise, der Flüchtlingskrise und anderen ökologischen wie ökonomischen Problemen auseinander.“Lernen von Athen“ ist das Motto der diesjährigen Documenta, weil Athen als Wiege der europäischen Kultur gilt und in Griechenland im Moment viele der angerissenen Problembereiche gesellschaftlich und künstlerisch relevant sind. Die zwei am interessantesten Werke waren das „Parthenon der Bücher“ von Marta Minujin und „When we were exhaling images“ von Hiwa K. Das Parthenon der Bücher ist Modell des griechischen Wahrzeichen überdeckt mit weltweit verbotenen Büchern. Die Arbeit von Hiwa K. besteht aus Kanalrohren, in denen Flüchtlingsbehausungen dargestellt sind. Die 14. Documenta in Kassel ist in der ganzen Stadt zu besichtigen und das noch bis zum 17. September 2017.

Als wir am Vormittag angekommen sind, gingen wir in die Karlsaue, um sie zu erkunden. Vom weiten sah man über dem Fridericianum, dem ältesten Museum Deutschlands, den weißen Rauch der Entscheidung, der als Symbol einer persönlichen Entscheidung gegenüber den Aussagen der dargestellten künstlerischen Werke zu bezeichnen ist. Es folgten noch einige Werke z.B. in der Documenta Halle und im Fridericianum, über deren Bedeutung wir viel spekuliert haben. Anschließend folgte eine kurze Mittagspause. Manche schauten sich in der Zeit das „Parthenon der Bücher“ an. Den ganzen Tag waren wir öfter in kleinen Gruppen unterwegs und diskutierten über unterschiedliche Werke und deren Bedeutung. Auch kamen wir dem Arbeitauftrag nach, uns mit einem aktuellen Werk zu fotografieren.

Schlussendlich ist zu sagen, dass die 14. Documenta eine wundervolle Erfahrung ist, die auf jeden Fall weiter zu empfehlen ist!

Angelique Martens (Q1)

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